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Programm
 


Großer Festzug mit historischem Teil  am Sonntag, 5. August 

Fast 15.000 Besucher verfolgten den Höhepunkt des Heimatfestes 2007, den großen Festzug mit historischem Teil durch die Straßen des Marktes Moosbach. Mehr als 210 Gruppen reihten sich auf einer Länge von dreieinhalb Kilometern aneinander.

An der Spitze kündigten berittene Herolde der Haflingerfreunde das große Ereignis an. Es folgten Blumenkinder, die Moosbacher Musikanten, Festdamen, Festburschen, die Schirmherrn und Kutschen mit den ältesten Bürgern und den Ehrengästen. Der Bürgermeister, der "Pfleger von Treswitz" und die Ratsherrn präsentierten sich stolz in historischen Gewändern. Dann folgten in historischer und mittelalterlicher Pracht zahlreiche geschichtliche Ereignisse des Marktes Moosbach. Viele Orte, die mit Treswitz eine geschichtliche Verbindung haben, waren mit historischen Wagen und Gruppen vertreten, so die Städte Nabburg, Waldsassen, Pfreimd, Oberviechtach, Velden und Pegnitz. Auch andere geschichtsträchtige Orte, wie die Klosterburg Kastl, die Burg Leuchtenberg, der Markt Parkstein, die Stadtwache Amberg, die Burg Trausnitz, mittelalterliche Gruppen aus Marktredwitz und die Burg Treswitz mit ihren Burggeistern waren dabei.

Besonders ins Augenmerk fielen die Lateinschule, der Marktfreiheitsbrief, Tillys Heerscharen, die Flossenbürger Burgwehr, die Moosbacher Ziegelei und Schützenordnung, die Wieskirche sowie Darstellungen des bäuerlichen Lebens und der Arbeit von früher. Auch die Nachbargemeinden Pleystein, Eslarn, Vohenstrauß, Waidhaus, Tännesberg, Leuchtenberg, Georgenberg, Waldthurn und Floß waren zahlreich in eigenen Blocks vertreten. Weit angereist waren Gäste aus Cunersdorf/Annaberg im Erzgebirge, Dobrany/Tschechien, Moosbach in Oberösterreich, Friesen bei Bamberg und Neustadt/Weinstraße. Den Abschluss des prächtigen Festzuges bildeten die Vereine aus Moosbach.

                   
 
 

 
Oldtimertreffen am 4. August 2007
 

261 historische Autos, Motorräder und Traktoren begeisterten viele Zuschauer beim 1. Moosbacher Oldtimertreffen. Bei der Rundfahrt durch die Straßen Moosbachs zu bestaunen waren 141 Traktoren, 72 Autos und 48 Motorräder. Viele seltene Exemplare konnten bewundert werden, wie ein blauer Tatraplan, Baujahr 1948, ein ungarisches Motorrad "Pannonia TLF 250" oder alte Lanz-Traktoren. Ältestes Auto war ein Opel 18 B aus dem Jahr 1929.

Viele Fahrzeuge stellte der "Schreml-Oldie-Club", die Moosbacher Motorradfreunde, die Oldtimerfreunde aus Oberviechtach, Lukahammer, Ödpielmannsberg, Saubersrieth und Gaisheim. Alle Oldtimerfreunde erhielten als Erinnerungsgeschenke gerahmte Urkunden mit Aufnahme von Fahrern und Oldtimern.

 
 

 

1. Moosbacher Sport- und Gesundheitstag

am Samstag, 4. August 2007

 

131 Teilnehmer kämpften um das erste Moosbacher Sportabzeichen. An sieben Stationen zum Laufen, Kegeln, Tennis-Aufschlag, Schießen, Schwimmen, Korbwerfen und Torwandschießen konnten sich die Sportler messen. Die 15 besten Disziplinen wurden gewertet. Bester Teilnehmer mit 92 von 100 möglichen Punkten war Wolfgang Ring aus Etzgersrieth. 15 Sportler erhielten die Urkunde in Gold, 54 in Silber und 46 in Bronze.

Wer noch zu wenig gefordert war konnte sich an vielen weiteren Aktionen, wie Biathlon-Wettkampf der Schützenvereine des Sportschützengrenzgaues, Kindertennis, Bierkastensteigen usw. beteiligen. Es wurde Gymnastik und Wassergymnastik vorgeführt und zum Mitmachen angeboten. Vorführungen der Wasserwacht im Rettungsschwimmen, eine Hüpfburg, ein Gurtschlitten und Informationen zum Thema "Drogen allgemein und Drogen im Sport" rundeten das Programm ab.

Alle Aspekte der Gesundheitsfürsorge wurden in der Schule vorgestellt.

So konnten die Besucher bei der Marien-Apotheke Moosbach ihre Venenfunktion, den Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin und die Lungenfunktion messen lassen, Körperfett und Bodymass-Index wurden ermittelt. Physiotherapeut Günther Meiller mit seinem Team informierte zur Behandlung von Sportverletzungen, Arthrose, Knie- und Hüftgelenk.

Oberarzt Dr. med. Thy Joe Tan von der TCM-Klinik Kötzting stellte die traditionelle Chinesische Medizin vor. Angeboten wurde auch Gehirnjogging mit Helga Döderlein, Baubiologin Sandra Fraunhofer gab Auskunft über gesundes Wohnen. Petra Hager von der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft informierte über Impfungen, Sonnenschutz, Zecken und es konnte die Belastung der Gelenke bei einem Sprung getestet werden. Der Wohlfühl-Laden aus Bad Kötzting präsentierte Betten zum Naturschlafsystem. Die Verkehrswacht simulierte den Aufprall bei Verkehrsunfällen. Die Sportvereine sorgten für Kaffee und Kuchen.

 

Kindertag am 2. August 2007

 

Über 50 Attraktionen wurden dem Nachwuchs beim Kindertag angeboten. Bereits ab 9 Uhr kamen Scharen kleiner Besucher aus den Landkreisen Neustadt, Schwandorf, Tirschenreuth und darüber hinaus nach Moosbach, um den erlebnisreichen Tag angehen zu können. Der ganze südliche Ortsteil war von den Verantwortlichen, der Marktgemeinde, den Vereinen, Organisationen und Behörden in eine Spiel- und Spaßzone umorganisiert worden.

 

Hauptattraktion war die Landung eines Hubschraubers der Bundespolizei. Daneben fanden aber auch die Quad-Rallye, die die Festburschen durchführten, der Tretbulldog-Parcours des CSU-Ortsvereins, die alten Kinderspiele des SPD-Ortsverbands und die vielen Angebote der Landfrauen großen Anklang.

Dicht umlagert war auch die Bundeswehr Oberviechtach mit einem echten Panzer, Polizei und Bundespolizei. AOK, Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft, und Verkehrswacht fanden mit ihren Aktionen zu den Themen Zahnpflege, Reaktionstest, gesunde Ernährung, Helmtest großes Interesse. Es konnte mit richtigen Minibaggern der Fa. Hierold gebaggert werden. Die Volksschule Moosbach machte Spiele für alle Sinne, der Abfallberater des Landkreises zeigte, wie aus Altpapier neues Papier hergestellt wird. Die Raiffeisenbank bot einen Luftballonwettbewerb an, der Förderverein Musikschule bastelte Instrumente, die Eltern-Kind-Gruppe hatte eine Spiel- und Bastelecke eingerichtet. Besichtigen konnten die Kinder die Fahrzeuge von Rotem Kreuz und Feuerwehr. Gut besucht waren die Vorstellungen von Marionettentheatergruppe Burgtreswitz und des Kasperltheaters der Theatergruppe Moosbach. Die Feuerwehr Burgtreswitz hatte die Hamsterspritze dabei, die Agentur für Arbeit gab Hinweise zur Berufswahl.

Kinderkarussell, Filzen und eine Hüpfburg standen weiter auf dem Programm. Der Siedlerbund gestaltete Keilrahmenbilder, der Elternbeirat der Volksschule Moosbach, die Ministrantengruppe und der Kindergarten luden zu Spielen ein. Beim Kinderflohmarkt konnten die Kinder kleine Händler sein. Donum Vitae, CSU-Frauenunion, Katholischer Frauenbund, Büchereiteam, Familienkreis, Frauen-Gymnastikgruppe, die Panduren aus Waldmünchen, Holzspielwarenhändler, Fotograf, die Reiter aus Grub, Jägergruppe, Imkerverein und ein Streichelzoo waren ebenfalls dabei.

 


 

Historisches Markttreiben

in

Moosbach

 

am 28. Juli 2007

von 9 bis 18 Uhr

 

600 Jahre Markttradition

 

Moosbach wie in früheren Zeiten

 

Schon im 13. Jht. war Moosbach ein Marktort. 1516 bestätigt der Pfleger, dass die Märkte in Moosbach ein altes Herkommen haben. Im Marktfreiheitsbrief von 1608 wurde festgelegt, dass in Moosbach jeden Mittwoch ein Wochenmarkt stattfindet.
 

Rund 12.000 Besucher erlebten Handwerk und Brauchtum des Mittelalters an mehr als 100 Ständen hautnah mit. Viele Handwerker, wie Zimmerleute, Bürstenbinder, Drechsler, Lehmofenbauer, Boder usw. zeigten, wie in früheren Zeiten gearbeitet wurde. Eine Falknerei aus Unterschleißheim, das Königlich Bayerische Amtsgericht, eine historische Münzprägeanstalt, die Bardolinos aus Trausnitz, Stelzengeher und Feuerspucker aus Tännesberg ließen den Tag zu einem Erlebnis werden.

Die Gäste blickten Goldwäschern, Wurzelschnitzern, Rechenmachern, Imkern und Jägern über die Schulter. Die Kinder konnten sich mit Märchenstunden, Kasperltheater, Goldwaschen, Fotos in historischen Kleidern, Filzen und alten Spielen die Zeit vertreiben. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.

 


Naturparktag in Burgtreswitz am 8. Juli 2007

 

Mehr als 9.000 Gäste erlebten beim Naturpark-Aktionstag in Burgtreswitz ein familienfreundliches und historisches Veranstaltungsprogramm, in der das alte Pflegeschloss und die Natur im Mittelpunkt standen.

 

Eröffnet wurde der Naturparktag mit einem Festgottesdienst im Schlosshof, zelebriert von Pfarrer Josef Most und musikalisch umrahmt von den Männergesangvereinen aus Burgtreswitz und Eslarn.

 

Beim anschließenden Weißwurstfrühschoppen dankte Bürgermeister Hans Roßmann der Naturparkverwaltung für das geplante Vorhaben, eine dauerhafte Informationsstelle im Schloss einzurichten und dem Förderverein Schloss Burgtreswitz mit seinem Bautrupp für den unermüdlichen Einsatz. Anschließend besuchten, Landrat Simon Wittmann, der Bürgermeister, der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft Martin Kreuzer sowie der Geschäftsführer des Naturparks Nördlicher Oberpfälzer Wald, Martin Koppmann alle Händler und Anbieter.
 

 
Im und rund um das Schloss herrschte reges Treiben. In Backöfen, auf heißen Steinen oder im Kessel wurden köstliche Schmankerl zubereitet.

Mehr als 600 Personen nutzten die Gelegenheit, und ließen sich von den beiden Schlossführern Peter Garreiss und Otto Rolle das Schloss zeigen.

 

 
Die Kolpingsfamilie begeisterte viele Zuschauer mit dem Einakter "Der Viehdiebstahl". Auch für die Kinder war Einiges geboten.

Auf der Rotviehweide erfuhren die Gäste Wissenswertes über diese alte und robuste Rasse.

 


Kurparkfest am 1. Juli

 

Zahlreiche Besucher fanden sich bei herrlichem Biergartenwetter im Kurpark ein, der in den Tagen davor vom gemeindlichen Bauhof in einen hervorragenden Zustand versetzt wurde.

Unter den Gästen waren auch Professor Dr. Alfred Hierold, der Bamberger Weihbischof Werner Radspieler, Domkapitular und Prälat Hermann Hierold sowie die Pfarrer Josef Most und Erwin Feil.

 

Die "Original Moosbacher Musikanten" spielten zum Frühschoppen auf und stimmten auf den schönen Tag ein. Viele Moosbacher und Gäste verlegten ihr Mittagessen in den Kurpark, so dass der sieben Zentner schwere Ochs' am Spieß zusehends weniger wurde.

Nachmittags folge als weiterer Höhepunkt die Aufstellung des herrlich geschmückten Petersbaumes durch die Feuerwehr Moosbach.

 
Nach eineinhalb Stunden mühevoller Arbeit hatten es die Floriansjünger und Festburschen geschafft und der Petersbaum konnte in all seiner Pracht bewundert werden.

Am Nachmittag und Abend sorgten die Moosbacher Blasmusik und die Gruppe "Woidarawöl" für musikalische Unterhaltung. DJ Moretti legte am Abend im Zelt am Grillplatz für die Jugend auf.

OWV und Frauenbund boten jede Menge für das leibliche Wohl.

 

Der absolute Höhepunkt und Abschluss des Kurparkfestes war dann das Riesenfeuerwerk gegen 22:30 Uhr.
 


Tag der offenen Gartentür am 24. Juni 2007 in Moosbach

 

Bei strahlendem Sonnenschein eröffnete die Holunderkönigin Evi Wiesend die Veranstaltung auf dem Kirchplatz offiziell. Die Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Neustadt/WN und Bezirksrätin Marianne Rauh dankte den 24 Gartenbesitzern für die Öffnung ihrer grünen Paradiese und prophezeite den vielen Gästen: "Sie kommen als Besucher nach Moosbach und verlassen es als Gartenfreund." In kurzen Grußworten würdigten Landrat Simon Wittmann, MdB Albert Rupprecht, MdL Georg Stahl und Bürgermeister Roßmann die oft künstlerische Ader der Gartenbesitzer.
 

 
Dann begann der Ansturm der mehr als 10.000 Besucher auf die 24 Gärten in Moosbach, Burgtreswitz, Gröbenstädt, Grub, Tröbes und Heumaden. Es konnten Bauern- und Siedlungsgärten, parkähnliche Anlagen, Steingärten und artenreiche Staudengärten bewundert werden. Die Gärten luden zum Staunen, Verweilen und Gedankenaustausch ein. Die Besucher konnten sich so manche Anregung mit nach Hause nehmen.

Eine weitere Attraktion war der historische Omnibus des Postmuseums Nürnberg aus der Zeit um 1950, der die Gäste zwischen den Orten beförderte.

Im Schloss Burgtreswitz nutzten mehr als 200 Interessierte das Angebot einer Schlossführung.

Und für das leibliche Wohl wurde ebenfalls bestens gesorgt.
 

 

Da sicher so mancher Besucher nicht alle 24 Gärten besichtigen konnte, wird der Tag der offenen Gartentür nochmals am 3. August von 13:00 bis 18:00 Uhr (ohne Rahmenprogramm) wiederholt. Alle Interessierte sind nochmals herzlich eingeladen.

 

Hier können Sie sich das Programmheft downloaden.
 

Radiosendung "Grüße aus der Oberpfalz" - live aus der Turnhalle Moosbach

 

Rund 1,2 Millionen Zuhörer lauschten vor den Radiogeräten der Sendung "Grüße aus der Oberpfalz, live aus Moosbach", moderiert von Jürgen Lassauer. In der Turnhalle verfolgten rd. 200 Besucher die Sendung.

Bürgermeister Roßmann begrüßte die Hörer und stellte die Gemeinde vor. Leider habe Moosbach nicht mehr viel "Moos", so das Gemeindeoberhaupt, es sei aber allemal eine Reise wert.

Der Vorsitzende des Fördervereins Schloss Burgtreswitz, Peter Garreiss, erklärte, dass der Förderverein das Schloss aus dem Dornröschenschlaf geweckt habe. Über 20.000 freiwillige und unentgeltliche Arbeitsstunden habe der Bautrupp schon erbracht. Er erzählte vom Schlossgespenst Martere und von den Fledermäusen, die im Dach des Schlosses Einzug gehalten haben. Mit Holzkästen wurde eine Art "Entbindungsstation" für die Fledermäuse geschaffen.

Pfarrer Josef Most stellte seine Wieskirche vor, in der die 250 Jahre alte Wallfahrt gefeiert wird.

Bürgermeister Roßmann sprach dann das Festjahr 2007 mit dem Höhepunkt, dem 5. Heimatfest und den damit verbundenen Veranstaltungen wie Markttreiben, Kinder- und Jugendtag, historischer Festzug sowie die Wallfahrt an.

Zum Schluss stellte er noch das Preisrätsel "Welche Tiere benutzen das Dach des Schlosses als Entbindungsstation" vor. Die drei Gewinner werden beim Kurparkfest am 1. Juli durch eine "Glücksfee" gezogen. Als Preise winken kostenlose Urlaubsaufenthalte in Moosbach.

Zwischen den einzelnen Interviews zeigten die Moosbacher Musikgruppen hervorragende musikalische Leistungen. Es spielten auf: die Moosbacher Musikanten unter Leitung von Franz Sturm, der Gemeinschaftschor unter Leitung von Johann Karl begleitet von Musikschulleiter Wolfgang Ziegler am Klavier, die Straßenmusikanten unter Leitung von Hans Meier, die Moosbacher Stubenmusik unter Leitung von Johann Karl, das Klarinettenquartett unter Leitung von Markus König, das Gitarrenensemble der Musikschule Moosbach unter Leitung von Sieglinde Ziegler.
                                                
 

Feierliches Gelöbnis von 135 Bundeswehrrekruten aus Oberviechtach am 14. Juni 2007 in Moosbach

 Zahlreiche Bürger, Vereinsabordnungen und Ehrengäste waren anwesend, als 135 Rekruten der dritten Kompanie des Panzergrenadierbataillons 122 Oberviechtach ihr feierliches Gelöbnis ablegten.

 

Vor dem Gelöbnisakt fanden sich die Rekruten in der Pfarrkirche Moosbach zu einem ökumenischen Gottesdienst mit dem katholischen Militärseelsorger Helmut Brandl aus Weiden und dem evangelischen Militärpfarrer Heinrich Arweck aus Amberg ein.

 

"Öffentliche Gelöbnisse sind Bekenntnisse zum Grundgesetz ohne Wenn und Aber", so Bürgermeister Hans Roßmann in seiner Ansprache an die Rekruten. Er freute sich, dass die Bundeswehr Gelöbnisse nicht hinter Kasernenmauern vollziehe. Die Bundeswehr sei ein wichtiges Element der demokratischen Entwicklung. Für viele Bürger scheine das Thema Verteidigung und Sicherheit von geringer Bedeutung zu sein, doch zeige der tägliche Blick auf das Weltgeschehen, wie brüchig der Friede und wie wichtig die Bundeswehr sei.

 

Der Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 122, Oberstleutnant Michael Vollmer freute sich, dass so viele Angehörige zum Teil von weit her nach Moosbach zum Gelöbnis angereist seien. Er zollte den Rekruten ausdrücklichen Dank und Respekt für die Bereitschaft, ihre Pflicht zu erfüllen und dankte den Ausbildern für ihre ausgezeichnete Arbeit.

 

Anschließend sprachen alle Rekruten das Gelöbnis und versprachen, "der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des Deutschen Volkes tapfer zu verteidigen"

 

Das Heeresmusikcorps 12 aus Veitshöchheim unter Leitung von Major Burkhard Zenglein spielten dann die Bayernhymne und das Deutschlandlied.

Oberstleutnant Vollmer besiegelte gemeinsam mit Bürgermeister Roßmann das Gelöbnis der Rekruten mit Handschlag.

Abschließend lud Roßmann die Rekruten und Ehrengäste zum Empfang in die Turnhalle ein.
 

                                                                


Bezirksschützentag in Moosbach am 24. und 25. März 2007
 
 

Sehr beeindruckt waren die Schützenschwestern und Schützenbrüder beim Empfang durch Bürgermeister Hans Roßmann im Rathaussaal zum Auftakt des 57. Bezirksschützentages in Moosbach. Dies war der erste Höhepunkt an Veranstaltungen im Rahmen des Festjahres 2007. Die gesamte Schützenprominenz der Oberpfalz, angefangen vom Bezirksschützenmeister Roland Roith bis hin zu den sechs Gauschützenmeistern, hatte sich eingefunden, als das Moosbacher Gemeindeoberhaupt die Willkommensgrüße aussprach. Es solle eine Ehrerbietung und ein Dankeschön an die große Oberpfälzer Schützenfamilie sein, rief Roßmann ihnen zu. Er wünschte dem 57. Bezirksschützentag einen vollen Erfolg. Roßmann stellte den zahlreichen Gästen die Marktgemeinde Moosbach vor. Er streifte dabei Industrie und Gewerbe, Tourismus und die kulturellen Einrichtungen wie Musikschule, das Schloss Burgtreswitz, die Volksschule und vieles andere. Er informierte über das Vereinswesen der Marktgemeinde insbesondere die vier Schützenvereine Moosbach, Etzgersrieth, Heumaden und Gebharsreuth-Grub-Isgier. Bereits im 16. Jahrhundert gab es in der Marktgemeinde Moosbach Schützen. Das Gemeindeoberhaupt hob die hervorragende Jugendarbeit der Moosbach Schützenvereine hervor. Einer der vielen alljährlichen sportlichen Höhepunkte sei die Marktmeisterschaft der Schützen. Seit 1985 sei die Trophäe der Gemeinde sportlich umkämpft. Die Vorbereitung des Bezirksschützentages durch die vier Moosbacher Schützenvereine verdiene Lob und Anerkennung. Der Bürgermeister dankte Bezirksschützenmeister Roland Roith, den Sachkundereferenten im Bezirksausschuss Fritz Bertold und Gauschützenmeister Hans Gösl für die Austragung des Bezirksschützentages in Moosbach und überreichte ihnen zur Erinnerung den offiziellen Wappenkrug des Marktes Moosbach. Er bat die Schützenfamilie Moosbach in guter Erinnerung zu behalten.

 

Bezirksschützenmeister Roland Roith lobte die hervorragende Zusammenarbeit mit den vier Schützenvereinen Moosbach`s und dem Bürgermeister. Im Moosbacher Team sei Harmonie drin. Roith stellte die sechs Gaue des Bezirks, den Donaugau, den Regentalgau, den Juragau Hemau, den Oberpfälzer Nordgau, den Grenzgau Vohenstrauß und den Stiftlandgau mit seinen 28.500 Mitgliedern vor. Auch Gauschützenmeister Hans Gösl lobte den Moosbacher Bürgermeister. Die Schützen wissen dass sie hier in Moosbach einen Bürgermeister haben, der ein Herz für die Vereine hat. Das sollte überall so sein. Ohne zögern überließ er vor Jahren dem Grenzgau einen Raum zur Einrichtung der Geschäftsstelle. Für ihn (Gösl) heiße der Gau deshalb "Sportschützengrenzgau Vohenstrauß mit Sitz in Moosbach". Die hübschen und charmanten Festdamen sowie die Bediensteten des Rathauses sorgten für das leibliche Wohl der Gäste.
 

 
 
 
 

 
 
Empfang im Rathaussaal zur Eröffnung des Festjahres 2007
 
 
 
 
 
"Wir wollen nicht in einen Feier- und Festrausch verfallen, sondern unsere Heimat herausstellen, sie in ein gutes Licht rücken, der jungen Generation ein Heimatbewusstsein geben und in uns ein Wir-Gefühl wecken." So eröffnete Bürgermeister Hans Roßmann beim Neujahrsempfang im Rathaussaal offiziell das Festjahr 2007, in dem auch das fünfte Heimatfest vom 27. Juli bis 6. August gefeiert wird.
 
Gäste waren unter anderem der Schirmherr des Heimatfests, Professor Dr. Alfred Egid Hierold, Pfarrer Josef Most, Markträte, Festausschuss, viele Moosbacher und Urlauber, sowie die Festdamen und -burschen.
 
 
Die Bläsergruppe unter Leitung von Franz Sturm sorgte für die musikalische Umrahmung.
Roßmann schwor die Bürger auf das bevorstehende Großereignis ein. 2007 sei kein normales Jahr für Moosbach, sondern stehe nach den unvergesslichen Heimatfesten von 1968, 1977, 1987 und 1997 wieder im Rampenlicht. Pfarrei und Markt hätten sich viel vorgenommen.
 
Es gelte, 250 Jahre Wieskirche und 600 Jahre Markttradition zu feiern. "Seit mehr als einem Jahr arbeiten Pfarrei, Markt und die Festausschüsse an einem guten Gelingen." Bürgermeister Roßmann freute sich, dass Professor Dr. Hierold die Schirmherrschaft und Domkapitular Hermann Hierold aus Regensburg sowie der Ehrenbürger und langjährige Bürgermeister Hans Scheuerer die Ehrenschirmherrschaft übernommen haben. Dies sei einstimmiger Wunsch des Marktrats gewesen.
 
Roßmann stellte die 21 Festdamen und die 30 Festburschen vor.
 
 
 
Das Gemeindeoberhaupt freute sich, dass im Festjahr auch der Bezirksschützentag sowie die Tagung des OWV-Hauptvereins in Moosbach stattfinden. Kirchliche Feiern, kulturelle Angebote, Ausstellungen und überregionale Veranstaltungen werden sich abwechseln. Burgtreswitz, Saubersrieth, Etzgersrieth, Ödpielmannsberg und Heumaden bringen sich mit eigenen Festen ein. Zum Festausklang im Dezember 2007 werden die Regensburger Domspatzen singen. Weitere Höhepunkte werden der Tag der offenen Gartentür, das Kurparkfest, der historische Markttag und der Festzug sein. Schließlich wird auch "50 Jahre Tourismus Moosbach" gefeiert.
 
Auch Pfarrer Most rief zu einer großen Kraftanstrengung auf. "Wir müssen alle an einem Strang ziehen." Unsere Heimat mit ihren Menschen sei dies wert. Die Kirche werde sich mit vielen Veranstaltungen einbringen.
 
Professor Dr. Hierold wünschte sich, dass das Festjahr ein neues Heimatgefühl erzeuge. Er trete gerne als Schirmherr auf únd habe vor, während der Festtage oft in der Heimat zu weilen. Roßmann stieß abschließend mit allen Gästen auf ein gutes Gelingen an.

Pfarrer Most, Professor Dr. Hierold und Bürgermeister Roßmann beim Neujahrsempfang







 
 
letzte Aktualisierung der Seite: letzte Änderung: 3.9.2010 von Rieß Claudia